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Die Stadt Wolfsburg: innerstädtische Entwicklung ab 1990 | Herausforderung Strukturwandel
Angebot 32 von 33
Politik, Wirtschaft, Erdkunde, Gemeinschaftskunde Sekundarstufe 2 Stadtentwicklung 1 Tag
Wolfsburg mit seinem Stammsitz von Volkswagen, befindet sich seit mehr als 15 Jahren in einer Phase des umfangreichen Strukturwandels.
Ausgelöst wurde diese Krise vor allem durch den hohen Anpassungsdruck im Rahmen der Globalisierung der Märkte und den damit einhergehenden drastischen Rückgang industrieller Arbeitsplätze.
Heute zählt Wolfsburg zu den innovativsten Standorten Deutschlands und ist laut Zukunftsatlas 2004 der Prognos AG die dynamischte Stadt der Republik.

VW-Krise
Anfang 1990 wurden die Probleme offensichtlich: Es kam zu einem empfindlichen Absatzeinbruch bei VW und entsprechend hohen Gewerbesteuerverlusten bei der Stadt. Die Arbeitslosenquote kratzte an der 19%-Marke. Zwischenzeitlich kam Endzeitstimmung auf, da es noch keine Konzepte zum Abbau der Monostruktur gab.

Im Vorfeld versuchten bereits Stadt und VW gemeinsam, durch eine Verbesserung der wirtschaftsnahen Infrastruktur, der herannahenden Krise zu begegnen. Da VW damit begann viele Bereiche auszugliedern, wurden verstärkt Gewerbeflächen für Zulieferbetriebe ausgewiesen.

Zukunftskonzeption für Wolfsburg
1996 begann dann ein einmaliger Prozess mit allen gesellschaftlich relevanten Akteuren Wolfsburgs, indem man sich intensiv mit sich selbst - dem Standort Wolfsburg - beschäftigte.

Dieser Stadtleitbildprozess hatte eine „Zukunftskonzeption für Wolfsburg“ zum Ziel. Das Ergebnis in Kurzform lautet: „In Wolfsburg werden zukunftsorientierte Lösungen entwickelt und gelebt“ (d. h. umgesetzt). Mit diesem Prozess etablierte sich eine neue Gesprächskultur zwischen VW und Stadt und es entstand ein umfassendes Problembewusstsein. Die Devise der Zukunft sollte also konkret heißen: Reduzierung der Monostruktur durch Diversifizierung (beispielhaft zu nennen: die Fachhochschule). Durch die Nutzung vorhandener Potentiale, wie Konzernsitz des VW-Konzerns, Konzentration von know-how, hohe Kaufkraft etc. kam es zunächst in der ersten Hälfte der neunziger Jahre zu umfangreichen Ansiedlungen von Lieferanten und Fachmärkten. In der Innenstadt hat sich das ECE Einkaufszentrum zum Highlight entwickelt und mit der Eröffnung der Autostadt zur Expo 2000 ist Wolfsburg der Sprung in die erste Liga der Freizeitparks gelungen.

Cluster- und Netzwerkbildung
Eine der wohl bedeutensten Entwicklung in Wolfsburg ist mit der Schaffung nachhaltiger, d. h. sich selbsttragender Strukturen durch Cluster und Netzwerke gelungen. Das Konzept Autovision vom VW-Vorstand Dr. Hartz eröffnete dazu 1998 ungeahnte Perspektiven für Wolfsburg. Als Geschenk zum 60. Geburtstag der Stadt, sollte es die Halbierung der Arbeitslosenquote bewirken. Dieses Ziel war bereits nach vier Jahren erreicht. Folgende Begriffe stehen für Projekte, die bundesweit Modellcharakter haben: Wolfsburg AG, Auto-Visions GmbH und MobileLifeCampus mit AutoUni.

Die Stadt Wolfsburg: innerstädtische Entwicklung ab 1990 | Herausforderung Strukturwandel

Möglicher Ablauf
9:30 – 12:00 Uhr Bildvortrag mit anschließender Diskussion
12:00 – 13:00 Uhr Mittagspause
13:00 – 16:30 Uhr Innenstadtexkursion und Workshops

Vorbereitung

Neuer Entwicklungsschwerpunkt
Modernisierung der Innenstadt

Die vielfältigen in den letzten Jahren realisierten Großprojekte haben Wolfsburg interessant gemacht. Die Weichen für eine positive Zukunftsentwicklung sind gestellt. Die Innenstadt als Herz der Stadt soll in den Mittelpunkt gerückt und zentrales Verbindungsstück aller Attraktionen werden. Mit der Masterplanung Porschestraße und der Beplanung des innerstädtischen Filetstücks der ehemaligen Hertie-Immobilie ist der Rahmen für eine dynamische Innenstadtentwicklung vorgezeichnet.

Innenstadtmanangement
Ziel der geplanten Organisationseinheit ist es, in noch stärkerem Maße als bisher die dazu notwendigen vielen Akteure, Interessen und Aufgaben zu bündeln, um effektiv und ressourcenschonend und im kontinuierlichen Dialog zu einem wirtschaftlich und stadtentwicklungspolitisch positiven Ergebnis zu gelangen.

Masterplanung Porschestraße
Die gemeinsame Initiative und stufenweise Umsetzung der in einem kooperativen Planungsprozess erarbeiteten Masterplanung, ist dabei ein Baustein. Neben dem städtebaulichen Erscheinungsbild der Porschestraße, das mit seinen Einbauten aus den 80er Jahren nicht mehr den Bedürfnissen und Erwartungen entspricht, gilt es, die strukturellen und nutzungsbezogenen Ansprüche eines Oberzentrum zu erreichen. (Die Frage, wie sieht die optimale Nutzungsstruktur einer Innenstadt aus, was prägt sie, kann vorbereitend im Unterricht erarbeitet werden).

Die Urbanität, die Aufenthaltsqualität, das Ambiente sind Indizien für eine positive Ausstrahlung und Zugkraft einer Stadt. Öffentliche Räume, Grün- und Freiflächen sind unverzichtbar und geben einer Stadt in Kombination mit dem zentrenbildenden Baustein Einzelhandel, ein unverwechselbares Profil (der Konflikt europäische oder amerikanische Stadt oder der optimale Branchenmix könnten Unterrichtsthemen sein). Dabei ist es notwendig, sich an den Kundenerwartungen (z.B. wetterunabhängiges Einkaufs- und Freizeiterlebnis mit Unterhaltungsprogramm) und den Einzelhandelstrends zu orientieren.

Vision Innenstadt
Wie kann sich die Innenstadt Wolfsburgs weiterentwikkeln, sich im Wettbewerb mit anderen Städten behaupten? Wie und welche Mittel stehen zur Verfügung, um ihr optisches Erscheinungsbild zu verbessern? Welches Alleinstellungsmerkmal hat sie oder soll sie haben, um auch zu überregionaler Anziehungskraft zu gelangen? Vielleicht können auch Sie mit Ideen und Engagement dazu beitragen? Ihren Anregungen stellen wir uns gern nach einer Exkursion durch die Innenstadt und in anschließender Diskussion oder auch in Kleingruppenarbeit zu bestimmten Fragestellungen.

 
 
Wolfsburger Marketing GmbH
Ressort Stadtmarketing
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